Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

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Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von RoMaster » Mittwoch 18. August 2021, 16:56

Habe mir wieder mal ein eigenes Bauteil definiert. Geht eigentlich gut.

Aber: Wo ist dessen Nullpunkt? Wenn ich das eingesetzte Teil drehe, dann kommen die Lötpunkte nicht in die Bohrungen, weil der Ursprung irgendwo sitzt. In der Hilfe steht nichts zu dem Thema Nullpunkt.

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Re: Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von abacom » Donnerstag 19. August 2021, 14:44

Bitte einmal eine leere Platine mit dem erstellten Bauteil hochladen. Danke.
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Re: Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von RoMaster » Samstag 28. August 2021, 16:22

Hier ist das Beispiel
Dateianhänge
DrehProblem.LM4
(224.42 KiB) 33-mal heruntergeladen

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Re: Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von abacom » Dienstag 14. September 2021, 13:35

Da Ihr Beispielbauteil KEINEN EINZIGEN Pin enthält, wird um den geometrischen Mittelpunkt gedreht.
Fügen Sie Ihrem Bauteil mindestens EINEN Pin hinzu, um einen Bezug zum Raster herzustellen.
(Fliegende Lötstellen wie in Ihrem Bauteil sind für diesen Zweck ungeeignet.)
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Re: Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von RoMaster » Sonntag 17. Oktober 2021, 11:42

Danke, drehen klappt jetzt. Aber im ersten Moment noch immer noch nicht so, wie ich es erwartet habe.

Das Öffnen des Objektbaums und Arbeiten damit zeigte den Grund: Ich hatte nicht nur drei PINs, sondern ca. 12 gesetzt.

Ursache: hat man es geschafft, nach genauem Zielen in die Bohrung einen PIN zu setzen, dann bleibt dieser erstmal als aktives Element violett sitzen. Ich hatte erwartet, dass nach einem Doppelklick darauf das Eigenschaften-Fenster aufgeht. Aber gefehlt: Mit dem Doppelklick wird schon der nächste PIN gesetzt. Erst wenn man mit der rechten Maustaste die Eigenschaften aufruft, kommt man in das Bearbeitungsfenster. Außerdem: Die Default-Farbe Weiß des PINs ist unglücklich, weil man den weißen PIN in der weißen Bohrung nicht sieht. Grau wäre günstiger.

Habe dann gelernt, dass man in der Baumansicht einzelne Bauteilbestandteile löschen kann, ohne zuvor die Bauteilgruppe aufzulösen, und damit die Zahl der PINs auf drei reduziert. Und dann gesehen, dass die Rotation um den letzten PIN in der Baumliste erfolgt, unabhängig von der zugewiesenen Nummer. Das ist also der von mir gesuchte "Ursprung" einer Bauteilgruppe.

Setzt man weitere PINs, dann werden sie in der Liste oben neu eingefügt, der letzte PIN bleibt der Ursprung. Eigentlich nicht schlecht gedacht.

Aber schlecht beschrieben: In der Anleitung zum Erstellen eigener Bauteile sollte bei der PIN-Vergabe stehen, dass der erste gesetzte PIN unabhängig von der zugeordneten Nummer den Ursprung des Bauteils definiert. Und sagen, dass die PINs automatisch hochgezählt werden, d. h. man sollte sie in der Reihenfolge der Bauteilzeichnung einsetzen. Und sagen, dass man den Ursprung zum Drehen noch nachträglich durch Ziehen im Ojektbaum verändern kann, am besten, bevor das Teil einer Bibliothek hinzufügt.

Deshalb die Anregungen: Wenn man einen PIN gesetzt hat, wofür man die Mitte eines Lochs zu genau anzielen muss, sollte sofort oder nach Doppelklick auf das noch violette Symbol die Eingabemaske für den PIN aufgehen. Z. Z. muss man diese per rechter Maustaste und Eigenschaften explizit öffnen. Und die Default-Farbe eines PINs sollte nicht Weiß sein.

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Re: Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von abacom » Freitag 22. Oktober 2021, 09:58

wofür man die Mitte eines Lochs zu genau anzielen muss
...aber es findet doch alles im Raster statt, nicht wahr?
Ich hatte erwartet, dass nach einem Doppelklick darauf das Eigenschaften-Fenster aufgeht.
...was im Standard-Modus ja auch so ist. Da Pins meist "massenhaft" nacheinander gesetzt werden, wäre
der Dialog in diesem Fall doch eher störend.
Default-Farbe Weiß des PINs ist unglücklich. Grau wäre günstiger. Weil man den weißen PIN in der weißen Bohrung nicht sieht.
...aber in 99% der Fälle realistisch. Und Bohrungen sind doch überhgaupt nicht weiss, sondern grau (?).
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Re: Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von K.Achim » Freitag 22. Oktober 2021, 14:40

RoMaster hat geschrieben:
Sonntag 17. Oktober 2021, 11:42
Und die Default-Farbe eines PINs sollte nicht Weiß sein.
Dem stimme ich ebenfalls zu. Weiße Pins fallen schwer ins Auge:

pins.jpg
pins.jpg (15.64 KiB) 368 mal betrachtet

Wenn der sich dann noch zwischen Bauteilen versteckt...
Würde mir hier eine frei wählbare Farb-Grundeinstellung wünschen.

Gruß
K.Achim
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Re: Selbstdefinierte Bauteile: Wo ist der Urspung (Nullpunkt)

Beitrag von RoMaster » Sonntag 24. Oktober 2021, 16:39

abacom hat geschrieben:
Freitag 22. Oktober 2021, 09:58
wofür man die Mitte eines Lochs zu genau anzielen muss
...aber es findet doch alles im Raster statt, nicht wahr?
Ja schon. Aber: Setzt man einen PIN, dann ändert sich an der Anzeige nichts, zumindest nichts wahrnehmbares. Also vermutet man: Ich habe nicht genau genug gezielt, es ist nichts passiert! Klickt man ein zweites Mal, dann sieht man einen violetten Punkt, der das "active element" anzeigt. In Wirklichkeit hat man zwei PINs gesetzt, der letzte ist aktiv und hat wieder eine gerade Zählnummer.
Ich hatte erwartet, dass nach einem Doppelklick darauf das Eigenschaften-Fenster aufgeht.
...was im Standard-Modus ja auch so ist. Da Pins meist "massenhaft" nacheinander gesetzt werden, wäre
der Dialog in diesem Fall doch eher störend.
Das stimmt! Aber dann sollte beschrieben sein, dass die gesetzten PINs automatisch hochgezählt werden und sich deshalb ein Setzen in der Zählweise des modellierten Teils empfiehlt. Das automatische Hochzählen der PIN-Nummer ist wohl nicht von Anfang an vorhanden gewesen, denn z. B. das Standardsymbol DIL8 hat die PINs ohne Bezeichnung in der Reihendolge 1,8,2,7,3,6,4,5. Spielt eigentlich keine Rolle, weil das Programm keine entsprechenden Auswertungen vornimmt und diese auch nicht fehlen, zumindest mir nicht.
Default-Farbe Weiß des PINs ist unglücklich. Grau wäre günstiger. Weil man den weißen PIN in der weißen Bohrung nicht sieht.
...aber in 99% der Fälle realistisch. Und Bohrungen sind doch überhgaupt nicht weiss, sondern grau (?).

Na ja, eine Bohrung hat rgb(236, 233, 216), ein gesetzter PIN ist weiß, rgb(255, 255, 255). Das ist ein marginaler Unterschied, auf meinem Bildschirm, auf Bildverarbeitung optimiert und eingestellt, ist das auf die Distanz Loch zu Loch nicht unterescheidbar. Meine PINs sind gesetzt auf rgb(192, 192, 192), und damit sehe ich sie deutlich, ohne dass eine "realistische" Darstellung eingeschränkt ist. Eine einstellbare Default-Farbe halte ich für überflüssig, weil das eine recht massive Programmerweiterung erfordern würde, denn diese Konfigurierungseinstellungen sind nicht vorhanden.

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