Velleman P8055-1 - Spannungsausgänge/PWM

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abacom
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Velleman P8055-1 - Spannungsausgänge/PWM

Beitrag von abacom » Montag 13. Oktober 2008, 13:30

lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 16.10.2007 10:23 Titel: Velleman P8055-1 - Spannungsausgänge/PWM

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Hallo,
ich habe den Velleman P80055-1 gekauft, um einen Leistungsregler ( Conrad Nr. 117552 mit einem DC converter) mit richtiger Steuerspannung zu versorgen (soll von 1 bis 5 V sein).
Die Velleman Karte hatte in der Spezifikation die Ausgangsspannung von 0-5 V angegeben. Wenn ich es aber anschliesse, dann messe ich nur noch ca 3,6 V. Und es entspicht etwa 60 % der Leistung bei meinem Leistungsregler. Was kann man machen? Wie kann ich die Ausgangsspannung auf wirklich 5V erhöhen?

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lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 16.10.2007 11:11 Titel:

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ich sehe jetzt aber , dass die Karte auch ein PWM hat
wie lässt sich aber diese PWM von PL aus steuern ?
geht das über A01, oder RC1?
leider fehlt in PL bischen Beschreibung zur Anbindung der Karte an PL.

danke im Voraus für eine schnelle Antwort

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compander



Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 115
Wohnort: Markt Schwaben
Verfasst am: 16.10.2007 16:30 Titel: P 8055

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Hallo Lukas.

DAC: eine gute Hilfe, auch was die Anschlüsse betrifft, ist in PLE4 das Beispiel unter:
Beispiele\hardware\velleman\P8055.prj.
Mit dem SR1 kannst Du eine Spannung einstellen (0...5V). Am Kartenanschluss DAC1 (und GND) kannst Du ein Voltmeter anschliessen.
Meine Karte liefert eine 0<U<4,6 (Volt). Über einen kleinen Spannungsverstärker (Hardware) kann man auch 5,0 Volt erreichen.

PWM: Forumsbeitrag vom 14.10.07 lesen. Dort werden mehrere gute Lösungen errörtert, wie man ein PWM-Signal erzeugt.

Schönen Gruß vom C mpander.

Zuletzt bearbeitet von compander am 16.10.2007 17:53, insgesamt einmal bearbeitet

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abacom
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 898

Verfasst am: 16.10.2007 17:05 Titel:

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Die Frage lässt sich am Besten mit einem Blick in den Schaltplan des K8055 beantworten. Hier sieht man, dass die beiden analogen Ausgangssignale durch Tiefpassfilterung (Integration; Mittelwertbildung; R12/C2 bzw. R13/C3) aus einem 23,43kHz-PWM-Signal (lt. Beschreibung)gewonnen werden. Um die analoge Ausgangsspannung einzustellen verändert man also die PWM von 0..100%. Die PWM-Ausgänge sind also sozusagen "Abfallprodukte" dieses "Tricks". Mit anderen Worten: PWM1/AOUT1 und PWM2/AOUT2 sind fest aneinander gekoppelt. Also ist (nicht nur in ProfiLab) AO1 auch für PWM1 zuständig, und AO2 für PWM2.

RC1 und RC2 in ProfiLab stehen für COUNTER RESET. Die Namensgleicheit mit den Pins am IC3 (PIC) ist rein zufällig und nicht gewollt. Diese haben nicht mitteinander zu tun. Sorry, wenn das zur Verwirrung geführt hat.

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lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 17.10.2007 07:07 Titel:

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vielen Dank für die Hilfe

ich denke, dass die Geschichte mit Erhöhung von Gleichspannung zu kompliziert ist und dadurch diese Lösung völlig unbrauchbar für meinen Fall ist. Wie gesagt, die Karte liefert zwar etwa 4,6 V (abhängig von dem USB Hub, was ich dazu zusätzlich einnsetze und was eine eigene Stromversorgung hat. Sobald ich es aber an etwas anschliesse bekomme ich einen Spannungsabfall- was logisch ist, aber in diesem Masse habe ich es nicht erwartet.
Vielleicht aber die PWM wird es besser machen- vielleicht gibt es dabei keine "Verluste"?.
Ich will es asproberen (weil das Teil die Möglichkeit bietet- entweder mit DC, oder PWM angesteuert zu werden).
Meine Frage aber:
Die Spannung kann ich von PL aus einfach über einen Wert einstellen z.B. 4 entspricht 4V.
Wie mache ich es jetzt mit PWM
Vermutlich entspricht 5 den 100 %- ist es so?

Gruss,
Lukas

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abacom
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 898

Verfasst am: 17.10.2007 14:44 Titel:

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Exakt! Vollaussteuerung in Volt = 100% PWM.
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