TTL Signal

Antworten
abacom
Site Admin
Beiträge: 3347
Registriert: Dienstag 23. September 2008, 10:54
Kontaktdaten:

TTL Signal

Beitrag von abacom » Montag 13. Oktober 2008, 11:16

lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 03.06.2007 11:01 Titel: TTL Signal

--------------------------------------------------------------------------------

Hallo
wie bekomme ich am einfachsten ein TTL Signal?
ich brauche es für die Ansteuerung von Leistungsregler.
Die RS232 liefert nur ca 12 V
brauche ich dazu ein MAX232 Kabel?
oder geht es einfacher von USB?

vielen Dank im Voraus,
Lukas

Nach oben


TSD



Anmeldungsdatum: 08.12.2006
Beiträge: 29
Wohnort: Löhne
Verfasst am: 03.06.2007 13:01 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

Hi !

Sehr ungenaue Angaben ? Ein TTL Signal vom PC oder einfach nur einen TTL-Geber (stand alone) ?

Ein paar mehr Infos waeren schon hilfreich.

Gruss,

TSD

Nach oben


Mike D



Anmeldungsdatum: 03.07.2006
Beiträge: 236

Verfasst am: 03.06.2007 13:35 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

der gute alte Druckerport

Nach oben


lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 03.06.2007 18:18 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

es kommen nur RS232 oder USB in Frage.
es soll ein Gerät von conrad (130364 )mit einer TTL Impulsbreite angesteuert werden.

Nach oben


abacom
Site Admin


Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 898

Verfasst am: 04.06.2007 08:01 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

Ein TTL-Signal z.B. damit: http://www.bmcm.de/ger/pr-usb-pio.html
ABER für Ihren Zweck (PWM 1kHz) geht das nicht, weil viel zu langsam.
(Auch LPT wäre dafür zu ungenau.)
Für die Ansteuerung des Conrad "DC AND PULSE CONVERTER" mit ProfiLab, sollten Sie die Ansteuerung per DC vorziehen.
Das braucht dann natürlich einen USB DA-Wandler, wie z.B. ELV-UDA7
http://www.elv.de/output/controller.asp ... tail2=9195
Leider ein nur als SMD(!)-Bausatz verfügbar.

Zuletzt bearbeitet von abacom am 04.06.2007 08:27, insgesamt einmal bearbeitet

Nach oben


lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 04.06.2007 08:19 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

danke, aber ich würde schon lieber ein USB Kabel durchschneiden
da gibt ja auch 5 V

ich habe auch ein ME-RedLab TEMP da gibs auch 5 V Ausgang
ich bin nur nicht ganz sicher ob ich damit mein Signal generieren kann
(mit der Impulsbreite usw.)

Nach oben


abacom
Site Admin


Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 898

Verfasst am: 04.06.2007 08:29 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

Zu langsam, siehe oben. Die Erzeugung eines 1kHz PWM-Signals mit ProfiLab brauchen Sie nicht weiter zu verfolgen. Ohne entsprechnde Hardware wird das scheitern.

Nach oben


lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 04.06.2007 09:00 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

na schön
da habe ich wieder nichts.....

ich brauche also noch ein digital-analog wandler?

Nach oben


lukas



Anmeldungsdatum: 25.02.2007
Beiträge: 42

Verfasst am: 04.06.2007 10:36 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

ich habe Vellman K8055 gefunden, der hat 2 ausgänge 0-5V
ich hoffe es wird damit funktionieren

Nach oben


Giesie



Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beiträge: 120
Wohnort: Berlin
Verfasst am: 06.06.2007 12:32 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

Hallo,
leider habe ich im Moment sehr wenig Zeit ins Forum zu schauen, und deshalb erst jetzt meine Antwort. Auch zum Thema
"relaiskarte abtastrate".
Zunächt hatte ich eine PWM in PL realisiert die 1MHz brachte. Leider musste ich feststellen, dass es auf einem langsameren Rechner nicht mehr klappt . Hier nun eine Überlegung und Anregung wie man das Ganze dennoch ohne weitere Hardware realisieren kann. Ich hoffe, dass meine Berechnungen und Überlegungen nich völlig falsch sind. Vielleicht könnte sich noch jemand meinen Gedankengängen annehmen.
Die Umwandlung von RS232 +12/-12 Volt Pegel kann man sehr einfach mit einem Transistor und Wiederstand lösen. Das ganze passt dann auch noch in das Steckergehäuse. Dafür gibt es genügend Beispiele im Netz.
Zur Problematik der Frequenzerzeugung für die PWM:
PL muss die Frequenz nicht erzeugen, da die PWM durch geschicktes Ansteuern bez. Senden von Daten an die ser. Schnittstelle realisiert werden kann. Bei einem Datenwort (hex 00), welches mit "no Parity", 8 datenbit, 1 Stopbit bei 14400 Baud gesendet wird, entspricht die Sendefrequenz 1440 Hz. Eine volle Schwingung ergibt sich aus Startbit=0, 8 Datenbits=00000000 Stopbit=1 ->> 0000000001. Damit habe ich die Frequenz eingestellt. Die PWM erreicht man, in dem die richtigen Datenbits gesetzt werden.
Da die niederrwertigen Bits zuerst gesendet werden und die Bits links vom Stopbit gesetzt werden müssen um eine PWM zu erreichen ist folgendes Muster nötig.
Startbit Datenbits Stopbit

0 00000000 1 -> 0000000001 zu senden hex 00
0 00000001 1 -> 0000000011 zu senden hex 80
0 00000011 1 -> 0000000111 zu senden hex C0
0 00000111 1 -> 0000001111 zu senden hex D0
0 00001111 1 -> 0000011111 zu senden hex F0
0 00011111 1 -> 0000111111 zu senden hex F8
0 00111111 1 -> 0001111111 zu senden hex FC
0 01111111 1 -> 0011111111 zu senden hex FD
0 11111111 1 -> 0111111111 zu senden hex FF

Die Daten lassen sich im Bauteil "Bytefolge senden" ablegen und sehr gut auswählen. Da die Daten aber erst bei einem Pegelwechsel von SND auf low gesendet werden aber eigentlich ständig gesendet werden sollen muss an den Anschluss SND ein Taktgenerator angeschlossen werden. Damit dieser nicht mit 1440 Hz das ganze ünnötig belastet schreibt man mehrmals die entsprechenden Bytes in "Bytefolge senden". Wenn man 10 Bytes pro Zeile in "Bytefolge senden" definiert braucht man den SND Anschluss nur noch mit einer Frequenz von 144 Hz takten um einen nahezu kontinuierlichen Datenstrom zu erreichen. Um ein "überlaufen" des FIFO-Puffers auszuschliessen würde ich einen Takt von 140 Hz verwenden. Vielleicht hat auch jemand eine andere bessere Idee.
Es ist mir schon völlig klar, dass diese Lösung keine genauesten Ergebnisse bringt. Aber für eine träge Heizungssteuerung sollte es ausreichen. Die Auflösung ist natürlich auch nicht berauschend da man nur 8 verschiedene Pulslängen generieren kann. Aber zwischen AUS und 100% der Leistung bekommt man so eine Abstufung in 12,5% Schritten.

Eine völlig andere Idee ist die Frequenz-Spannungs-Wandlung. Dem Signal der ser. Schnittstelle wird ein Tiefpassfilter nachgeschaltet und dem spannungsgesteuerten Eingang des Moduls zugeführt. Hat jemand eine Meinung dazu?
_________________
Gutes Gelingen - Giesie -

Nach oben


abacom
Site Admin


Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 898

Verfasst am: 06.06.2007 13:36 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

Die Idee die RS-232 als (PWM-)Generator zu missbrauchen, wird auch in

Beispiele\Hardware\RS232\75Hz_with_PWM.prj
Beispiele\Hardware\RS232\Simple_Servo_Control.prj

verwendet. Ferner enthält

Beispiele\Hardware\RS232\Clocks.PDF

eine Tabelle mit Baudraten, Bitmustern, Pulsbreiten und ASCII-Zeichen die sich mit gängigen RS-232-Einstellungen erzielen lassen.

(Falls nicht vorhanden Internet-Update installieren.)
ABACOM support

Antworten

Zurück zu „Hardware-Anbindung, I/O-Schnittstellen“